Erfüllen Sie Ihre kulturelle Neugier während Ihrer Zimbabwe-Safari mit einem Besuch der Great Zimbabwe Ruinen, etwa 400 Kilometer östlich der Stadt Bulawayo. Diese alten Wunder wurden 1986 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und sind das wichtigste nationale Monument von Simbabwe.
Geschichte der Great Zimbabwe Ruinen
Mit einer Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht, sind die Great Zimbabwe Ruins sowohl historisch bedeutend als auch beeindruckend. Die Strukturen der Ruinen wurden vollständig aus rechteckigen Granitsteinen erbaut, die sorgfältig übereinander geschichtet wurden. Sie haben über sieben Jahrhunderte hinweg ohne Mörtel oder regelmäßige Wartung überdauert.
Die Ruinen erstrecken sich über etwa 720 Hektar in der wunderschönen Landschaft Simbabwes und gelten als Schlüssel zum Rätsel der antiken afrikanischen Zivilisation der Shona-Viehzüchter. Aufgrund der imposanten Dimensionen der Ruinen sowie der Vielzahl an antiken Eisenwerkzeugen, Keramiken, Gold, Schnitzereien und Töpferwaren, die dort gefunden wurden, ist es unklar, ob die Shona das gesamte Bauwerk eigenständig errichteten oder von äußeren Einflüssen beeinflusst wurden. Es ist jedoch bekannt, dass dieses majestätische Ruinenensemble etwa 300 Jahre zum Bau brauchte und mehr als 10.000 Menschen beherbergte.

Schätze der Great Zimbabwe Ruinen
Die Great Zimbabwe Ruins bestehen aus zwei Hauptbereichen beeindruckender Trockenmauerwerke – dem Hill Complex und dem Great Enclosure. Der Hill Complex thront auf einem Granitfelsen mit Blick auf die umliegenden Ruinen und besteht aus engen, verwinkelten Gängen, die zu kleinen Einfriedungen führen. Das Great Enclosure ist wohl der imposanteste Teil der Anlage: eine große steinerne Umfriedung mit einem Durchmesser von 89 Metern. Die sie umgebende Mauer ist 244 Meter lang, an ihrer dicksten Stelle 5 Meter stark und ragt bis zu 10 Meter in die Höhe. Türme und Monolithen durchbrechen die Mauer, deren antike Oberflächen noch heute von feinen Vogelgravuren, Zickzackmustern und weiteren Symbolen geschmückt sind.
Wenn man zwischen den Ruinen von Great Zimbabwe steht, kommen einem viele Worte in den Sinn – majestätisch, erhaben, zeitlos. Diese uralten Bauwerke, eingebettet in das felsige, hügelige Gelände Zimbabwes, vermitteln das Gefühl, einer untergegangenen Zivilisation ganz nah zu sein, deren Spuren längst von der Erde verschwunden sind. Und obwohl die Gründe für das Verlassen der Anlage bis heute nicht eindeutig geklärt sind, sind die erhaltenen Bauwerke ein wahres architektonisches Wunder vergangener Zeiten.

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