Mitten im Südatlantik, etwa auf halbem Weg zwischen Afrika und Südamerika, liegt St. Helena, eine der abgelegensten Inseln der Erde. Die Insel ist ideal für Reisen nach St. Helena und verbindet raue Vulkanlandschaften mit herzlicher Gastfreundschaft, einer reichen Meeresfauna und einer jahrhundertealten faszinierenden Geschichte.
Jamestown, die winzige Hauptstadt in einem von Lava geformten Tal, öffnet sich zu klaren, lebensreichen Gewässern, die ideal für Bootsausflüge, Schnorcheln und Tauchen sind. Im Landesinneren bedecken Nebelwälder und endemische Pflanzen die hohen Bergrücken des Diana’s Peak Nationalparks, während Küstenwege zu schwarzen Sandbuchten und Basaltklippen führen. Ob Sie die berühmte Jacob’s Ladder erklimmen, Jonathan, die Riesenschildkröte, im Plantation House treffen oder in der Saison neben sanften Walhaien treiben – die Insel St. Helena belohnt neugierige Reisende mit Erlebnissen, die Sie nirgendwo sonst finden werden. Unter den Gewässern rund um die Insel St. Helena verbirgt sich ein Schatz an maritimer Geschichte. Die Insel beherbergt mehr als acht berühmte Schiffswracks, von denen jedes seine eigene Geschichte von Abenteuer, Tragödie und Wandel erzählt. Vom Kriegswrack der RFA Darkdale, das als Denkmal für den Zweiten Weltkrieg in tiefblauem Wasser ruht, bis zur SS Papanui, einem hundert Jahre alten Dampfer, der vor Jamestown zu einem blühenden Korallenriff wiedergeboren wurde, offenbart jeder Tauchgang ein anderes Kapitel der Vergangenheit der Insel. Auch die SS Bedgelert und die Frontier haben als künstliche Riffe eine neue Bestimmung gefunden und beherbergen heute Schwärme tropischer Fische, Korallengärten und neugierige Muränen. Diese Wracks machen die Insel Saint Helena zu einem der bemerkenswertesten Tauchziele im Südatlantik.
Beste Reisezeit für St. Helena
St. Helena kann das ganze Jahr über besucht werden. Die Bedingungen ändern sich schnell aufgrund der unterschiedlichen Mikroklimata. Jamestown ist oft warm und sonnig, während es in den zentralen Bergregionen kühler und nebliger ist. Reisende sollten daher für jeden Ausflug Kleidung zum Überziehen einpacken.
Die Sommermonate von Dezember bis Mai bringen ruhigere Meere und wärmeres Wasser mit sich und schaffen ideale Bedingungen zum Tauchen, Schnorcheln und für Bootsausflüge. Dies ist auch die Jahreszeit für eines der außergewöhnlichsten Erlebnisse der Insel: das Schwimmen mit sanften Walhaien, die sich zwischen Januar und März vor der Küste versammeln. Wanderer finden in den kühleren, trockeneren Monaten von April bis November ideale Bedingungen, um die berühmten Post Box Walks und Nebelwaldpfade der Insel zu erkunden. Mit konstanten Temperaturen zwischen 15 °C und 25 °C bietet St. Helena zu jeder Jahreszeit tolle Reisemöglichkeiten.
Nur wenige Orte vereinen eine so bemerkenswerte Vielfalt auf so kleinem Raum. Die Vulkanlandschaften von St. Helena gehen über in hügelige Weiden, Nebelwälder und vom Wind geformte Klippen, die dramatisch in den Atlantik abfallen. Besucher können die 699 Stufen der Jacob’s Ladder erklimmen, um einen Panoramablick über Jamestown zu genießen, durch die nebligen Wälder des Diana’s Peak National Park wandern oder im Longwood House, wo Napoleon im Exil lebte, in die Geschichte eintauchen.
Das Meeresleben rund um die Insel ist reichhaltig und bietet außergewöhnliche Tauch- und Schnorchelmöglichkeiten an korallenbewachsenen Wracks und Basaltriffen. Bei Bootsausflügen entlang der Küste und Tauchausflügen kann man Meeresriesen wie Walhaie, Delfine, Teufelsrochen, grüne Schildkröten und Buckelwale beobachten.
Abenteuer im Landesinneren führen zu versteckten Tälern, endemischer Flora und der weltberühmten Riesenschildkröte Jonathan im Plantation House, die vermutlich über 190 Jahre alt ist. Dazu kommen die herzliche Gastfreundschaft der Inselbewohner, ausgezeichneter lokal angebauter Kaffee und die echte Neugier der Einwohner – und schon versteht man, warum Reisende sich in dieses abgelegene Juwel im Südatlantik verlieben.
Die beste Reisezeit für St. Helena ist von Oktober bis Mai, wenn das Wetter warm ist, der Himmel klarer und ideale Bedingungen für Wandern, Tauchen und Tierbeobachtungen herrschen.
Die Sommermonate (Dezember–März) bieten ruhige See, beste Sicht unter Wasser und sind die Hauptsaison für Begegnungen mit Walhaien.
Der Winter (Juni–September) ist kühler und windiger – gut für Landaktivitäten, aber weniger zuverlässig zum Tauchen.
Zu den besten Erlebnissen auf St. Helena gehören:
Schwimmen mit Walhaien (saisonal)
Erkundung der Hauptstadt Jamestown
Wandern im Diana’s Peak Nationalpark
Besuch von Longwood House, der Residenz Napoleons in der Verbannung
Tauchen und Schnorcheln im klaren, geschützten Meer
Vogelbeobachtung, insbesondere des endemischen St.-Helena-Regenpfeifers
Besuch der historischen Festungsanlagen der Insel
Begegnung mit Jonathan, der ältesten bekannten Landschildkröte der Welt
Auf St. Helena wird das St.-Helena-Pfund (SHP) verwendet, das im festen Verhältnis 1:1 an das britische Pfund (GBP) gebunden ist.
Sowohl SHP als auch GBP werden akzeptiert, jedoch werden ausländische Bankkarten nicht überall angenommen, und es gibt keine Geldautomaten.
Reisende sollten ausreichend Bargeld in GBP mitbringen.
St. Helena hat ein mildes subtropisches Klima, das stark vom Atlantik beeinflusst wird.
Küstenbereiche (Jamestown): warm und trocken
Höhenlagen: kühler, feuchter und grüner
Die Temperaturen liegen je nach Höhenlage und Jahreszeit zwischen 18°C und 27°C.
Die regenreichere Zeit ist von Juni bis September.
Tragen Sie leichte Kleidung für die Küstenregionen und wärmere Schichten für Wanderungen im Inland, wo die Temperaturen sinken können.
Eine winddichte Jacke wird ganzjährig empfohlen.
Packen Sie bequeme Wanderschuhe, Badebekleidung, Sonnenschutz und einen Hut ein.
Für längere Wanderungen eignen sich lange Ärmel und festes Schuhwerk.
Auf St. Helena bewegt man sich hauptsächlich mit vorab organisierten Transfers, privaten Guides oder Mietwagen fort.
Der öffentliche Nahverkehr ist begrenzt und viele Sehenswürdigkeiten liegen an steilen oder schmalen Straßen.
Innerhalb Jamestowns ist man am häufigsten zu Fuß unterwegs.
Die Küche St. Helenas kombiniert britische, afrikanische und asiatische Einflüsse.
Zu den lokalen Spezialitäten gehören Fischkuchen, Plo, würzige Currys und frische Meeresfrüchte.
Restaurants und Gästehäuser servieren hausgemachte Gerichte; besondere Ernährungswünsche können meist vorab vereinbart werden.
Leitungswasser ist trinkbar.
Ja, aber der Internetzugang auf St. Helena ist begrenzt und teuer im Vergleich zu anderen Reisezielen.
WLAN ist in Hotels, Cafés und Gästehäusern verfügbar, jedoch oft mit Datenlimits.
Mobiles Internet wird über Sure South Atlantic angeboten.
St. Helena verwendet Steckdosen Typ G (UK-Standard) mit 240V/50Hz.
Die meisten Unterkünfte stellen bei Bedarf Adapter zur Verfügung.
Ja. St. Helena gilt als eines der sichersten Reiseziele der Welt, mit sehr niedrigen Kriminalitätsraten und einer freundlichen lokalen Bevölkerung.
Auch nächtliche Spaziergänge sind meist sicher und geführte Aktivitäten unterliegen hohen Sicherheitsstandards.
Die meisten Reisenden benötigen für kurze Aufenthalte kein Visum, müssen jedoch vor der Anreise ein Online-Einreiseformular ausfüllen.
Ein gültiger Reisepass und ein Nachweis über Weiter- oder Rückreise werden benötigt.
Für längere Aufenthalte ist möglicherweise eine Besuchserlaubnis erforderlich.